Beim ersten Blick aus dem Fenster bietet sich uns ein bedeckter Himmel. Wettervorhersage kündigt für heute Regen an und prompt fallen uns beim Frühstück erste Tropfen in den Kaffee.
Aber nicht weiter schlimm, denn heute heisst es Aufbruch nach Utah. Unser Ziel ist der Zion National Park.
Auch bei diesem Wetter ist die Landschaft links und rechts der Straße beeindruckend.
Wir nähern uns dem National Park und plötzlich Stau! Was ist denn hier los? Es bewegt sich nix vorwärts. Ein paar Leute steigen schon aus ihren Autos und Wohnmobilen und machen sich zu Fuss Richtung Stauanfang auf. Auf ihrem Rückweg schnappen wir die Worte „…only one booth open…“ auf und uns wird klar, dass es wohl noch eine Zeit dauern wird bis wir in den Park einfahren können.
Etwa ne dreiviertel Stunde geht es nur im Schneckentempo voran. Erst kurz bevor wir an der Reihe sind, öffnet sich die zweite Kontrollstelle. Wiedermal zeigen wir unseren „America-the-beautiful“ Pass und können passieren.
Kaum im Park wird die Straße enger und schon bald windet sie sich steil nach unten. Hendrik meistert auch heute wieder das Fahren hervorragend und bringt uns sicher um jede Kurve. Und davon gibt es hier mehr als genug.
Sogar durch einen Tunnel fahren wir. Der erste den wir hier überhaupt gesehen haben.
In Serpentinen schlängelt sich die Straße weiter runter ins Tal.
Der Himmel ist heute leider eher bedeckt und die Sonnenstrahlen finden nur zeitweise ihren Weg durch die Wolken. Trotzdem beeindrucken die Felswände mit ihren verschiedenen Formen und Schichten.
Auch im Zion Nationalpark fährt ein Shuttlebus und bringt Wanderer an die verschiedenen Startpunkte für Touren. Man merkt deutlich, dass Wochenende ist. Der Parkplatz ist bis auf den letzten Platz belegt und wir müssen auf einen anderen Platz zum Auto abstellen ausweichen.
Mir macht das Wetter und der Höhenunterschied heute zuschaffen und so setzten wir uns etwas abseits vom Getümmel auf ein Bankerl. Mit Blick auf die Berge geniessen wir die mitgebrachten Cookies und Früchte.
Wir beschliessen keine hiking Tour zu machen und statt dessen weiter zu fahren.
Schließlich haben wir noch ein grosses Ziel vor uns.
Las Vegas!




Liebes roadtrip Team,
inzwischen seid ihr wieder zurück und – wie mir Feli erzählte – gesund, braun gebrannt mit großen, weiten Augen.
Ich habe alle eure Texte&Fotos (auch die letzten aus LV) mehrfach gelesen und angeschaut, – eine ganz besondere Begleitung für mich durch diesen September 2022, den 1. Monat hier wieder in meinem zu Hause.
Ich habe unfassbar schöne, aufregende, grandiose Fotos gesehen und auch ganz wunderbar einfache, gerade so aus dem Moment heraus.
Und Fotos von euch, – je länger ihr unterwegs wart, umso natürlicher schient ihr, in euren Gesichtern, Augen haben alle die Ereignisse feine Spuren hinterlassen.
Eure Texte habe ich geliebt, weil so informativ&persönlich zugleich, (grad fällt mir dieser Riesen-ChickenEimer ein, mein Gott, habt ihr das wirklich ALLES aufessen können???)
Und Catrins Text von ihrem Gang an der Kante am Grand Canyon während Hendrik unten auf sie wartet , yoah puhhh, heftig!!!
Glückwunsch, dass ihr diese Reise machen konntet,
Glückwunsch, dass sie vermutlich doch recht glatt ging ohne nennenswerten Stress,
Glückwunsch, dass ihr beide ein Team wart, das sich nicht nur mit SUVfahren&Organisation bestens ergänzt hat sondern mit vielem Anderen mehr……