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Nach eineraufregenden Fahrt vom Flughafen zur Airbnb Wohnung (unser Mietwagen ist ein echtes SUV Monster) sind wir sehr müde und glücklich in San Francisco angekommen.

Unser host Cathryn ist eine nette ältere Dame.  Ihr Haus liegt im Stadtteil Potrero, super schöne Gegend mit echt entzückenden Häusern.  Die Hügellage ist zwar beim Autofahren eine rechte Herausforderung,  aber dafür bietet sich einem ein unglaublich toller Ausblick.

Die Stadt an der Bay bietet in diesen Tagen den grossen Vorteil einer angenehm kühlen Brise vom Pazifischen Ozean.  Angesichts der Rekordtemperaturen im Inland von über 40 Grad,  freuen wir uns über angenehme 25-30 Grad.

Von den Straßen San Franciscos haben wir uns dann doch etwas einschüchtern lassen und sind hier auf uber umgestiegen. Unser erster Erkundungstrip führte uns zum Ferry Building Marketplace.  Direkt am Hafen gelegen, findet hier jeden Samstag ein grosser farmersmarket statt mit jeder Menge frischer Früchte,  Kräutern, Gemüse und natürlich so gut wie alles organic und super healthy.  Neben kleinen Snacks und smoothies findet man auch frische Austern und seafood.  Teilweise stehen die Leute hier in langen Schlangen an, um einen Platz in den Restaurants zu bekommen.

Wir lassen uns treiben,  genießen die vielen Gerüche und blicken raus aufs Wasser.

Nach dem Markt erkunden wir Chinatown,  schlendern durch die Straßen vorbei an kleinen Läden mit jeder Menge schnickschnack,  von Fächern bis Winkekatze,  alles da. Und weil uns die Sonne jetzt doch schon ne zeitlang auf den Kopf scheint,  kaufen wir uns boba Tee und smoothie to go und machen uns weiter auf den Weg durch North Beach.  Hier haben sich viele italienische und griechische Restaurants angesiedelt und so wehen uns Knoblauch und Pizzadüfte um die Nase.  Aber unser Ziel ist erstmal wieder Richtung Wasser.  Am Pier 39 haben Seelöwen das Ruder übernommen und dieses Pier gehört nun ihnen und die Boote mussten weichen.

Weiter laufen wir an der Uferpromenade entlang bis Fisherman’s Wharf.  Ein Hafen,  welcher einerseits immer noch als solcher genutzt wird,  hier fahren auch die Fähren nach Alcatraz und Angel Island ab, andererseits aber auch ein Vergnügungsviertel mit Restaurants und Attraktionen ist.

Unser Bedarf an Sonne und Eindrücken ist erst einmal gestillt und so beschliessen wir uns langsam wieder auf den Weg zurück in unsere Unterkunft zu machen.  Bevor wir uns jedoch einen uber rufen,  wollen wir uns noch mit ein paar Kleinigkeiten eindecken und so betreten wir unseren ersten amerikanischen Supermarkt.  Trader Joe’s bietet alles was das Städterherz begehrt,  grosse Weinabteilung,  goat milk,  gesunde Salate und Snacks,  vegane Brotaufstriche und frische Früchte.  Wir gehen mit kalifornischem Wein, Wassermelone und ein paar Snacks in unseren Taschen zur Kasse.

Zurück im „nest“ (so nennt Cathryn ihr Häuschen) machen sich Sonne und Jetlag bemerkbar und uns fallen die Augen zu.  Glücklicherweise wachen wir rechtzeitig zum Abendessen auf und wir schmeißen uns in Klamotten und bequeme Schuhe und gehen in ein mexikanisches Lokal ums Eck. Mehrere tacos und ein riesen burrito später schieben wir unsere gefüllten Bäuche die Hügel hinauf zurück ins Apartment und setzen uns mit 2 Gläsern Wein an den ersten Artikel für diesen Blog.

Nach einer erholsamen Nacht,  Kaffee im Bauch und vielen guten Tipps von Cathryn brechen wir zu unserem zweiten Tag in SF auf.  Heute geht’s in den Westen der Stadt.  The Haight (wird übrigens wie hate ausgesprochen) und Golden Gate Park stehen auf dem Programm.

Das Hippie Zentrum der 60er Jahre erstrahlt auch heute noch in bunten Farben.  Von Läden, die sich voll und ganz dem Thema tie dye verschrieben haben über schräge Klamotten in allen Regenbogenfarben,  Buchläden und kleinen Cafés mit herrlichen Hinterhöfen, findet hier jeder Alt oder auch neu Hippie was passendes.

Im Westen schließt sich der Golden Gate Park an The Haight an. Wir überqueren die Straße und sind gleich schon mitten im Grünen. Der Golden Gate Park ist riesig. Es befinden sich hier nicht nur grosse Rasenflächen sondern auch Teiche, Sportplätze, eine Bühne, ein Riesenrad, mehrere botanische Gärten und das De Young Museum. Dort wollen wir hin.

Das Museum hat nicht nur beeindruckende Kunstwerke zu bieten, sondern auch einen Turm mit 360 Grad Rundumblick auf die ganz Stadt.

Leider blieb uns im Museum nicht genug Zeit um alles zu bestaunen und so haben wir uns auf Amerikanische Kunst und Artefakte der indigenen Völker Mittelamerikas beschränken müssen.
Der gechillte Vibe der Stadt lässt uns ganz die Zeit vergessen.

Direkt vor dem Museum liegt ein Areal mit einer Bühne, Bäumen, kleinen Springbrunnen und vielen Bänken. Auf eine dieser Bänke lassen wir nieder und stärken uns mit wassermelone und dem restlichen burrito vom Vortag. (Schmeckt auch kalt noch sehr gut!)
Da Sonntag ist kommen wir sogar in den Genuss von live Musik. So wird unser kleines Picknick mit Reggae Klängen untermalt.
Wir spazieren noch eine Weile durch den Park bis unsere beine müde werden.
Also schnell nen uber gerufen und ab ins Nest.
Morgen heißt’s dann packen.

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