Nachdem uns Santa Cruz zum ersten Mal in diesen Ferien runterfahren und die Aufregung der ersten Tage vergessen lies, beschlossen wir einen weiteren Tag dort zu verbringen und einen Abstecher in das pittoreske Küstenstädtchen Carmel by the Sea zu machen. Auf der anderen Seite der Monterey Bay gelegen, ist der Ort für seine Lage am Hang, den tollen Strand und die schönen Häuser bekannt.
Ein weisser Sandstrand aus dem Bilderbuch, sanfte Wellen und ein wunderschöner Tag um all das zu geniessen. Wir blieben zwei bis drei Stunden am Strand, hatten viel Platz um die Sonne und das Meer zu geniessen und wurden dabei von einigen Hunden in allen Grössen unterhalten, die mit ihren Besitzern am Strand spielen waren. Was jetzt schon auffiel: Die meisten Leute um uns herum waren alle im Schnitt 20 Jahre älter als wir.
Ermutigt von der positiven Aussicht zu den jungen und hotten zu gehören, haben wir uns anschliessend das Städtchen selbst mal genauer angeschaut. Es war ein wenig wie das Schwarzwald Dorf im Phantasialand. Ein Häuschen niedlicher als das andere. Türmchen, Fachwerk, freundliche Schilder, und gepflegte Vorgärten. Wirklich hübsch aber irgendwie auch ein echter Traum für Spiesser. Oder eben für die überall präsenten alten, reichen, weissen Touristen mit ihren Hunden.
Nach diesem tollen Ausflug fuhren wir die ca. 45min wider zurück in unsere Homebase nach Santa Cruz. Irgendwie waren wir froh wieder in dieser bunten Surferstadt zu sein. Eine Band spielte in der Ausgehmeile einfach mal auf dem Gehsteig drauf los. 60s und 70s Rock von Hendrix und Co. Keine Bühne, einfach alles aufgebaut und los geht’s. Wir holen uns noch eine Pizza und fallen zufrieden in die Betten.



